Timm Ulrichs

Ikon-Kino, Öl-Film, Waschprogramm.
Ein Filmabend mit Timm Ulrichs
Film / Samstag / 18.6.2016 / 20.00 Uhr / Kino im Sprengel / Klaus-Müller-Kilian-Weg 1
Das Leben zu einem Kunstwerk machen - das hat sich Timm Ulrichs schon als junger Mann vorgenommen. "Künstler wird man durch Entschluss, nicht durch Talent", bekannte Timm Ulrichs gegenüber dem ZEIT Magazin und setzte 1966 sein Vorhaben mittels seines eigenen Körpers in die Tat um. So saß er höchstpersönlich in Denkerpose in der Vitrine einer Galerie in Frankfurt und wurde zu seinem „ersten lebenden Kunstwerk“. Darauf folgten noch viele weitere spektakuläre Aktionen und flmische Arbeiten, die diesen Neo-Dadaisten zu einem der bedeutendsten Konzeptkünstler Deutschlands machen. Ulrichs hat sogar Vorkehrungen für sein Ableben getroffen, um seinem Schaffen als „Totalkünstler“ alle Ehre zu machen: Auch nach seinem Tode wird er zum Kunstwerk, denn er hat sich die Worte „The End“ auf sein Augenlid tätowieren lassen. Erst wenn der letzte Vorhang fällt, wird seine Kunst und der Film seines Lebens ein Ende nehmen.

"Ölfilm" 2016, Installation, Foto Wolfgang Braden, Limeng Lu

Uraufführung "Rotor" - Flammen im Fahrtwind, 1986-2016,  Film

Mit freundlicher Unterstützung vom Kulturbüro Hannover

Plakat: Johann Zambryski

Timm Ulrichs